50. Jahrestag des Busunglücks 1971

Mit einem Gedenktag erinnerte das Ortskartell am Samstag, 23. Oktober, an das Unglück, das sich vor 50 Jahren zwischen Mützenich und Imgenbroich ereignet hatte. Es war der 22. Oktober 1971, als ein mit 30 Kindern aus Imgenbroich im Alter von sieben bis zwölf Jahren besetzter Schulbus an dem unbeschrankten Bahnübergang auf der heutigen K16 von einem Güterzug der Vennbahn gerammt wurde. In Folge des schrecklichen Unfalls starben damals ein acht- und ein zwölfjähriger Junge sowie ein siebenjähriges Mädchen.

2021 10 23 Gedenktag Busunglueck 01Den 50. Jahrestag hatte das Ortskartell zum Anlass genommen, die Überlebenden des Unglücks und die Angehörigen der Toten einzuladen. In der Pfarrkirche St. Josef wurden sie vom Ortskartellvorsitzenden Bruno Welter begrüßt. Mit einem Vortrag von Andreas Gabbert und einem von Eugen Moeris zusammengestellten Video mit Zeitungsausschnitten und Bildern erinnerte unser Verein an die Tragödie. Pfarrer Hardy Hawinkels sprach tröstende Worte, und die Monschauer Musikpädagogin Tatjana Kronau sorgte mit drei eigens komponierten Musikstücken für den musikalischen Rahmen.

2021 10 23 Gedenktag Busunglueck 022021 10 23 Gedenktag Busunglueck 03 M2021 10 23 Gedenktag Busunglueck 04ait einem Bus ging es anschließend zur Unfallstelle, wo bereits Musiker der Harmonie Imgenbroich warteten. An dem Kreuz, das dort vom Verein für Heimatgeschichte 1993 aufgestellt worden war, wurde ein Kranz niedergelegt.
Unser Geschäftsführer Otto Drosson hielt eine kurze Ansprache, bevor Pfarrer Hardy Hawinkels zum gemeinsamen Gebet einlud.

2021 10 23 Gedenktag Busunglueck 05Im Pfarrheim kam man später bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch. Die vom Verein für Heimatgeschichte vorbereitete Ausstellung mit Zeitungsbeiträgen, Fotos und amtlichen Dokumenten fand vielfach Beachtung.



Für eine größere Darstellung der Fotos diese bitte anklicken; zur Anzeige der Bildtitel bitte mit dem Mauszeiger auf die Fotos zeigen. Die Aufnahmen an der Gedenkstätte wurden uns freundlicher Weise von Frau Bourgeret zur Veröffentlichung überlassen.