Beschreibung des Rundwanderweges 42
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Pfade, Hecken, Drachenzähne - Unterwegs in Imgenbroich

9,5 km Wanderung

Höhenunterschied ca. 230 Meter · Länge 9,5 Kilometer

Wegebeschaffenheit: Wirtschaftsweg 80 % Waldweg 10% Asphalt 10%

Das sollten Sie wissen:

  • Die Nutzung der Wanderwege geschieht auf eigene Gefahr.
  • Die Markierung vor Ort ermöglicht es, diesen Wanderweg in beide Richtungen zu begehen.
  • Die Wanderung führt streckenweise über naturbelassene Pfade und Wege. Es ist daher ratsam, festes Schuhwerk und der Witterung angemessene Kleidung zu tragen.
  • Die Wanderkarte Nr. 3 „Monschauer Land - Rurseengebiet“ des Eifelvereins bietet Ihnen eine zusätzliche Orientierungsmöglichkeit.
  • Frisch geräumte Schneewanderwege können innerhalb kürzester Zeit durch Neuschnee oder Schneeverwehungen unpassierbar werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Diese Rundwanderung bietet alles, was das Herz begehrt: anmutige Ortsszenen, vielfältige Landschaftsformen, romantische Pfade, herrliche Fernsichten und so manches kulturelle Kleinod. Der Weg führt zunächst vom Dorfzentrum an der katholischen Pfarrkirche vorbei in das ruhige Wohngebiet mit schmucken Fachwerkhäusern, bruchsteingefasste Hausbrunnen und recht imposanten Haushecken. ( 1 ) Am Ortsrand taucht er in die typische Heckenlandschaft ein.

Nachdem Sie das Quellgebiet eines Baches durchquert haben, biegt der Wanderweg links in einen romantischen Pfad ein. Von Hecken begrenzte Hangweiden, ein rasch an Tiefe gewinnendes Tal, lauschige Waldränder und abwechslungsreiche Waldpassagen prägen seinen Charakter. ( 2 )

Am östlichsten Punkt unserer Wanderung lohnt es sich, eine kurze Rast einzulegen. Vom dortigen „Eifelblick“ gleich neben der Schutzhütte aus bietet sich eine herrliche Sicht auf das Rurtal, die Orte Widdau und Rohren sowie auf das ausgedehnte Waldgebiet des Nationalparks Eifel am Horizont. Über einen mittelschweren Anstieg gelangen Sie erneut zum Waldrand.

Unterhalb der Kreisstraße 21 steht zwischen zwei mächtigen Laubbäumen ein Wegekreuz. Es erinnert an drei Frauen und einen Mann, die während der heftigen Kämpfe des 2. Weltkrieges hier durch explodierende Granaten getötet wurde. Nach der Überquerung eines Bächleins führt ein romantischer Pfad hinab zum Hangweg mit seinem Fichten- und Laubmischwald oberhalb der Rur, die Sie mit ihrem Rauschen auf den nächsten 1,4 Kilometern begleiten wird. Eine mit Ginster bewachsene Lichtung bietet zwischendurch die Gelegenheit, einen Blick ins Tal und auf das Höfener Weideland gegenüber zu werfen. Es ist ein besonderes Erlebnis, wenn im Frühjahr der Ginster die ganze Fläche in ein goldgelbes Blütenmeer verwandelt.

Nach dem Verlassen des Waldes schlängelt sich der Weg zwischen mächtigen Buchen und dichten Hecken durch das uralte Kulturland von Menzerath. Kurz vor der Straße erhebt sich rechterhand eine Bruchsteinmauer. Hinter ihr verbirgt sich ein alter Friedhof mit prächtigen Grabplatten, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten. ( 3 ) Zwischen 1678 bis 1862 wurden dort neben Geistlichen der evangelischen Kirchengemeinde zahlreiche Angehörige der Monschauer und Imgenbroicher Tuchmacherfamilien beigesetzt.

Das Eschbachtal kreuzend und vorbei an der Jugendherberge Hargard erreichen Sie nach Überquerung der Bundesstraße über einen Heckenweg den Ortsrand von Imgenbroich. Doch vor der Rückkehr zum Ausgangspunkt sollten Sie sich auf einer 1,4 Kilometer kurzen Schleife unbedingt noch einige besondere Sehenswürdigkeiten westlich des Dorfes anschauen. Wo heute, von Bäumen umrahmt, ein gesprengter und mit Erde überdeckter Bunker liegt, befand sich der Friedhof Walchenau, der zwischen 1600 und 1794 als erste Begräbnisstätte der Lutheraner und Reformierten des Monschauer Landes diente.

Kurz darauf treffen Sie auf die 1938 als Panzersperre errichtete Höckerlinie ( 4 ) des insgesamt 630 Kilometer langen „Westwalles“, zu dem auch der Bunker gehörte. Der Wanderweg führt ca. 500 Meter über den Rand des Fundaments. Im Lauf der Zeit sind innerhalb der betonumfassten Flächen kleine Biotope entstanden. Es gibt nur wenige Stellen in der Umgebung Imgenbroichs, die einen so großartigen Blick gen West bieten. Fast den gesamten Vennrand des Monschauer Landes gibt es zu bestaunen, vom Pannensterzkopf (660 m) bei Kalterherberg zur Linken über den Steling (659 m) oberhalb von Mützenich bis zu den westlichen Ausläufern des Hoscheit (599 m) bei Lammersdorf. ( 5 )


Genüssliches  am Wegesrand
Zum Einkehren während oder nach Ihrer Wanderung empfehlen wir Ihnen unseren Imgenbroicher Gastgeber

( A ) Einkehren und Genießen in herrlicher Landschaft
Café-Restaurant Zum Jone-Bur
Grünentalstraße 36
52156 Monschau Imgenbroich
Tel. 0 24 72 - 3931
www.zum-jone-bur.de


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